Justizskandal im Kanton Baselland.

  
Im Alter von 63 Jahren wurde ich von einem Finanzberater im Büro der Ficon AG in
Liestal betrogen. Nach meiner Vorauszahlung von Fr. 100'000 für eine festverzinste
Kassenobligation hatte ich ein fondsgebundenes Finanzgeschäft für 20 Jahre am Hals, 
das kaum Zins, aber horrende Gebühren generierte. Eine Kopie meines Antrages er-
hielt ich mit Ausreden nicht, auch nicht per Post. Darum fehlt mir der Beweis, dass er
im Nachhinein einen Antrag für eine unmögliche Versicherung aus England aufsetzte.
Den Offizialdelikten Urkundenfälschung und Betrug ging die Staatsanwaltschaft gar
nicht nach und ließ lediglich zehn gefälschte Unterschriften vom polizeilichen Labor
analysieren, um zu behaupten, dass diese wissenschaftlich bewiesen echt seien. Im
Streitfall um Unterschriften wird normalerweise ein Obergutachten in Zürich in Auf-
trag gegeben, was mir verweigert wurde. Das war amtliche Willkür. Dann wurde der
Betrüger laufen gelassen und ich wegen Falschanzeige mit Kostenfolge verurteilt.
Das Strafgericht und das Kantonsgericht, bei welchen ich appellierte, ließen die be-
gangenen Offizialdelikte außer Acht und beriefen sich einseitig auf das untaugliche
Gutachten. Mit den angewandten Methoden können aber nur plumpe Fälschungen
nachgewiesen werden, jedoch nicht, dass Unterschriften echt sind. Für diesen Murks
vermute ich ein Komplott, denn der Geschäftsführer der Ficon war Präsident der FDP
Baselland, nominierte Richter und hatte überall verlässliche Kollegen. Jetzt bin ich
außer den erlittenen finanziellen Verlusten auch noch völlig zu Unrecht vorbestraft
und soll alle Verfahrenskosten bezahlen, sogar für das untaugliche, sprich gekaufte
Schriftgutachten. Weil ich das weder zahlen will noch noch kann, werde ich monatlich
bis zum Existenzminimum gepfändet so lange ich lebe. Als ehemaliger Landrat hätte
ich unserer Justiz solch eine korrupte Schweinerei nicht zugetraut und kämpfe weiter.