Was ein Finanzberater und seine Hintermänner alles anstellten, um zu

einer Provision zu kommen, ist bandenmäßiger Betrug und kaum zu glauben.

Vor Jahren wollte ich eine Erbschaft besser anlegen als mit einem Sparheft und dachte an
eine Kassenobligation von fünf Jahren. Um nicht herum telefonieren zu müssen, fragte ich
einen Finanzberater bei der Ficon AG, der behauptete, immer zu wissen, welche Banken
die höchsten Zinsen zahlen. Aber anstatt mir am Telefon eine günstige Bank zu nennen,
wollte er unbedingt einen Termin ausmachen und das hatte seinen Grund.

    

1. So gehen freischaffende Finanzberater vor.

Freischaffende Finanzberater verfügen kaum über bekannte Finanzprodukte und versuchen
einem exotische Schnäppchen anzudrehen, die man nicht kennt und wo man auf ihr Wissen
angewiesen ist. Das kann aber in die Hose gehen, denn schriftliche Unterlagen bekommt
man mit Ausreden nicht zu sehen und Kopien von Verträgen werden wegen Stress auf ewig
hinausgeschoben. Dann machen sie auf Zeitdruck und reden von auslaufenden Terminen,
um die Kunden zur Unterschrift zu drängen. Wenn man eine Bedenkzeit verlangt, setzt das
hysterisches Getue ab und wenn man Zweifel hat, bemühen sie vorwurfsvoll beleidigt das
gegenseitige Vertrauen, um ungeniert weiter zu lügen. Ich verzichte in meinem Bericht auf
die wörtliche Wiedergabe nerviger Dialoge und beschränke mich auf das Wesentliche,
was immer noch viel Platz und Geduld zum Lesen verlangt.
    

2. Mein Vertrauen wurde schamlos ausgenutzt.

Was ich hier beschreibe, sind nicht einfach Unterstellungen,

sondern Erkenntnisse aus später aufgetauchten, schriftlichen Beweisen.

Darum ist das kein Kriminalroman, sondern ein unglaublicher Tatsachenbericht.

  

Ich traf mich mit also mit einem Berater der Ficon AG, den ich noch vom AWD in Reinach
kannte und von ihm wusste, dass er die Lizenz der eidgen. Bankenkommission besaß und
eine Konvention unterschrieben hatte, wonach er seine Kunden seriös bedienen und von fi-
nanziellen Risiken abhalten werde. Das sah doch alles ganz vertrauenswürdig aus. Er emp-
fing er mich in Anzug und Krawatte im Konferenzraum der Ficon AG, wo es wenigstens ein
Telefon hatte. Nach einer allzu freundlichen Begrüßung kamen wir zur Sache. Da begann er
mich schon über den Tisch zu ziehen, denn wenn ich "Obligation" sagte, dann sagte er "eine
Einmaleinlage", um mich daran zu gewöhnen. Eine Obligation ist zwar eine Einmaleinlage,
aber weil er daran kaum etwas hätte verdienen können, wollte er mir etwas anderes andre-
hen, wozu es auch eine Einmaleinlage brauchte. Also begann er von der englischen Clerical
Medical Investment, CMI, zu schwärmen. Das sei ein Lebensversicherer, der aber auch sol-
che Bankgeschäfte mache, was gelogen war. Er wollte sogar von CMI geschult worden sein,
was genau so gelogen war, denn diese hatte in der Schweiz keine Niederlassung und ihre
Lebensversicherungen waren bei uns nicht zugelassen. Er redete mir ein, dass ich bei CMI
einen Jahreszins von 4% bekäme und in fünf Jahren CHF 20'000 verdienen könne. Dann
setzte er sich ganz nahe zu mir und begann mir ins Gewissen zu reden. Ich solle das Kapital
nach 5 Jahren nicht abholen und verbrauchen, denn ich müsse doch an die Altersversorgung
denken. Darum solle ich das Geld dort mit weiterhin 4% liegen lassen und eine regelmäßige
Rente beziehen, bis mein Konto leer sei. Das fand ich eine gute Idee und so einigten wir uns
auf eine vierteljährliche Rente von CHF 3000, ausbezahlt in Schecks. Für ein Bankgeschäft
erwartete ich keine separaten Bestimmungen und er legte mir auch keine vor, so dass ich
nicht wissen konnte, was mich an Gebühren erwarten würde. Er erwähnte zwar eine einmali-
ge Gebühr von CHF 1'500 für die Einrichtung des Kontos, die ich schluckte, aber das war
schon wieder gelogen, denn diese wurde in den ersten fünf Jahren fünfmal abgezogen.
Nicht genug damit, verlangte CMI bei Auszahlungen eine "Marktpreisanpassung", welche
sie nach eigenem Ermessen bestimmen konnte und bis zu 35% betragen konnte. Das wur-
de mir alles verheimlicht. Nun wäre ich mit dieser mir vorgegaukelten "festverzinsten Einmal-
einlage" einverstanden gewesen und er hätte zum Abschluss kommen können. Da kam er
aber plötzlich in Zeitnot und umklammerte verzweifelt seine Armbanduhr, denn er hatte an-
geblich noch einen Kundentermin, obwohl schon 20.30h war. Also brach er die Sitzung ab
und vertagte sie auf den nächsten Donnerstagabend. Der Grund war aber der, dass er mir
das original Antragsformular nicht zeigen wollte, weil es mit Kopien in Vertragsbestimmun-
gen für eine fondsgebundene Lebensversicherung eingeklebt war. Darum benötigte er noch
Zeit, um ein harmloses Einzelblatt zu präparieren, mit welchem er mich arglistig täuschen
wollte und so kam es auch heraus.
     
Am nächsten Donnerstag trafen wir uns wieder am gleichen Ort und da hatte er ein Antrags-
formular vor sich, mit dem Titel "Einmalbeitrag" (merksch öppis). Ich konnte ja nicht wissen,
dass dieses Einzelblatt nur eine Attrappe war. Auf diese konnte er schreiben was er wollte,
denn das war ja eh nur Bluff.

Zuerst trug er mich als Antragsteller ein und dann unter der Rubrik "Einmalbeitrag" die vor-
gesehenen CHF 100'000. Dann folgte das Datum für die Wartezeit von fünf Jahren. Unter
"regelmäßige Auszahlungen" trug er die vereinbarte Rente von vierteljährlich CHF 3`000
ein, ausbezahlt mit Schecks. Das sah in der Tat nach einer Einmaleinlage mit einer Rente
aus und nun drehte er das Formular zu mir herüber, um zu kontrollieren, ob er alles richtig
eingetragen hat. Als ich ihn fragte, warum gewisse Rubriken leer geblieben sind, meinte er,
dass ich das gar nicht beachten solle, weil diese für ein anderes Geschäft bestimmt wären
und dass dieses Formular für verschiedene Geschäfte verwendet werden könne. Das war
schon wieder erstunken und erlogen, denn dieses war für eine fondsgebundene Lebensver-
sicherung vorgesehen. Dann las er mir aus dem Kleingedruckten vor und verschwieg jene
Passagen, aus welchen hervorging, dass dieses Formular mit samt den Regeln für Deutsch-
land und Österreich Gültigkeit hatte, aber nicht für die Schweiz. Dieser Betrüger wollte mir
im Alter von 63 Jahren noch hinterrücks eine Lebensversicherung unterjubeln, obwohl diese

in der Schweiz gar nicht zugelassen war. Nach der Unterschrift gab er mir keine Kopie, mit

der Ausrede, dass er vorher noch einen Code eintragen müsse, den er nicht auswendig
wisse und noch vom PC abschreiben wolle. Weil das zu lange dauern würde, käme die Ko-
pie in drei Tagen per Post. Um mich in Sicherheit zu wiegen, zeigte er mir einen Passus im
Kleingedruckten, wonach ich bei Erhalt des Vertrages ein Widerspruchsrecht hätte. Daraus
leitete er ab, dass ich dann vom Vertrag zurücktreten könne, was eine gemeine Lüge war,
denn ein Widerspruch ist kein Widerruf und ein solches Recht gab es damals noch nicht.
  
Dann musste ich noch eine Erklärung über Schwarzgeld und Geldwäscherei unterschreiben,
was zu weiteren Diskussionen Anlass gab, die ich weiter unten erkläre. Zum Schluss verließ
ich das Büro mit leeren Händen, aber in der Meinung, einen guten Deal gemacht zu haben.
      

3. Nochmals ein gemeiner Trick.

Anderntags rief er mich an, weil er mir eine Erklärung schicken werde, die ich mit meiner
Frau unterschreiben solle und die er dem Antrag beilegen müsse. Als diese eintraf, stand
dort mit dem PC geschrieben, dass meine Frau im Falle meines verfrühten Todes das rest-
liche Kapital den übrigen Erben bevorzugt erhalten solle. Das fanden wir eine gute Idee und
unterschrieben. Weil es jetzt angeblich pressierte, eilte ich damit zur Post und machte keine
Kopie. Tags darauf rief er mich aufgeregt an und wollte wissen, ob ich die Erklärung abge-
schickt und davon eine Kopie gemacht hätte. Letzteres verneinte ich, weshalb er nur die
Unterschriften abkupferte und diese Erklärung verschwinden ließ. Jetzt streitet er alles ab,
weshalb die Unterschriften nicht mit jenen des Antrages verglichen werden können und eine
Hausdurchsuchung wurde bei diesem gewerbsmäßigen Betrüger nie durchgeführt und in
Untersuchungshaft war er auch nicht. Ein mir bekannter Leidensgenosse bezeichnete die
Baselbieter Staatsanwaltschaft als einen Sauladen, der mit dem eisernen Besen ausge-
mistet gehörte. Das war natürlich dicke Post, aber Gott hört mein Murmeln.
     

4. Urkundenfälschung und Betrug.

Hinterher ließ er die Attrappe des Antrages verschwinden und füllte einen richtigen Antrag
so aus, dass eine fondsgebundene Lebensversicherung für 20 Jahre entstand, bei welcher
das Todesfallkapital mit einer Einmaleinlage im Voraus bezahlt werden muss. Das Kapital
wird in einem Pool angelegt, der von einem Fonds verzinst wird, der damals schon nichts
mehr abwarf. Als pensionierter Fachmann für Versicherungen bei der AXA Winterthur, hätte
ich einen solchen Unsinn niemals unterschrieben, weshalb er die Unterschriften fälschte, so-
gar jene meiner Frau, die nicht dabei gewesen war. Weil wir Gütertrennung haben und sie
als Thailänderin eh nichts verstanden hätte, hatte ich sie gar nicht mitgenommen. Folglich
kopierte er die Unterschriften von jener Erklärung und übertrug sie auf den getürkten Antrag.
Dieser weist jetzt zwei Antragsteller mit zwei Unterschriften auf, obwohl der Antragsteller ge-
mäss den Policenbestimmungen nur eine Einzelperson sein kann. Dann trug er uns noch als
versicherte Personen ein, obwohl diese mit dem Antragsteller nicht identisch sein sollten.
Der war wohl bekifft oder angetrunken, könnte man meinen. Jedenfalls wurde der getürkte
Antrag formell falsch ausgefüllt und wäre gar nicht gültig.  
    

5. Bandenmäßiger Betrug.

Bei der Ficon AG wurde der Stempel und der Provisionscode des Beraters auf das Formu-
lar gesetzt und dann wurde es nicht an CMI, sondern an einen Agenten in Beinwil am See
geschickt, der in Konstanz eine Briefkastenfirma unterhielt, über welche er nach eigenen
Angaben ca. 1200 Versicherungen abwickelte, die in der Schweiz nicht zugelassen waren.
Auf dem Antrag der Ficon fand er noch Fehler und korrigierte diese mit Streichungen und
Überschreibungen. Dann setzte er noch rote Markierungen hin, wo ich mit meiner Frau noch
mehrmals unterschreiben sollte, um die Korrekturen zu bestätigen. Weil der Berater wusste,
dass er bei uns damit nicht durchkommen würde, setzte er noch sechs gefälschte Unter-
schriften hin, die er aus einem Dossier kopieren konnte, das er vom AWD hatte, wo wir ein-
mal seine Kunden waren. Dann wurde der Antrag an die Niederlassung von CMI in Maas-
tricht Holland geschickt, wo Mitarbeiter diese Machenschaften mit dem Agenten kannten
und den Antrag genehmigten. In der Folge forderte mich dieser Betrüger von der Ficon AG
per E-Mail dazu auf, jetzt meine Einmaleinlage an eine Bank in London zu überweisen, um
von CMI den Vertrag zu erhalten, wie das auf dem Antrag vorgesehen sei. Im Zahlungsver-
kehr mit den Banken sah ich kein Problem und überwies CHF 100'000 an das betreffende
Bankkonto und dachte, dass ich ja noch intervenieren könnte, falls etwas schief laufen
würde. Aber diese Ganoven kannten sich damit aus und bauten mit Hurrageschrei vor.
   

6. Eine Versicherungspolice erhalten.

Um die Frist einer Intervention bei der Bank zu verwirken, warteten sie einige Wochen ab.
Dann erhielt ich per Post einen großen Umschlag ohne Angabe des Absenders, aber mit
dem Logo von Clerical Medical. Briefmarken hatte es keine, nur einen unleserlichen Post-
stempel. Anhand einer Kopie aus den Gerichtsakten kann ich aber beweisen, dass dieser
Umschlag vom Agenten gekommen war. Beim Öffnen fand ich Vertragsbestimmungen vor
und zuhinterst war eine Kopie des Antrages eingeklebt, auf die ich schon lange gewartet
hatte, aber nicht näher beachtete. Dann war da noch ein Schreiben von CMI und Versiche-
rungsscheine mit Angaben über Fondsanteile, was mich dermaßen erschreckte, dass ich
sofort den Betrüger anrief, der mich nur blöd auslachte und mit Ausreden zu beschwatzen
versuchte. Nun war ich ohne Kopie der Attrappe und weil mein Geld schon weg war, total
aufgeschmissen und wartete auf Anraten eines Juristen erst einmal ab. Weil ich Landrat
war, hielt ich mich mit Drohungen und handfesten Reaktionen zurück, sonst wäre ich nega-
tiv in die Zeitung gekommen. Als ich diese Antragskopie näher ansah, fand ich noch nach-
träglich vorgenommene Einträge, mit welchen eine Lebensversicherung mit Fonds konstru-
iert worden war. Hätte ich diese Kopie noch genauer gemustert, dann wäre mir schon da-
mals aufgefallen, dass diese nicht mit dem unterschriebenen Antrag identisch war, denn
außer den entdeckten vertraglichen Änderungen wurde noch der Vorname meiner Frau,
hinzugefügt und ihre Unterschrift gefälscht, während meine Unterschrift unter dem Text
ebenfalls gefälscht und krumm hinein gemurkst wurde. Clerical Medical genehmigte aber
diesen verpfuschten Antrag und kassierte mein Geld, denn Geschäft ist Geschäft.
    

7. Verstoß gegen das Versicherungsgesetz.

Dass ich eine Versicherung erhielt die ich gar nicht wollte und dass Vorauszahlung für ein
angebliches Bankgeschäft verlangt wurde, um mir nach Erhalt der Zahlung eine Police mit
mir unbekannten Vertragsbestimmungen zukommen zu lassen, ist nicht nur ein aufgelegter
Schwindel und Betrug, sondern verstößt auch gegen das schweizerische Versicherungs-
Vertragsgesetz VVG Artikel 3.
    

8. Ein verlustreiches Finanzgeschäft.

Bald stellte sich heraus, dass der Zins nie 4% betrug, weil der heruntergekommene Fonds
nichts abwarf und der Zinsersatz von CMI von 3% bis auf 0.5% absackte. Mir wurden aber
eine Einrichtungsgebühr von 7.5% und Marktpreisanpassungen bis zu 25% bei den Aus-
zahlungen der Rente belastet, so dass ich schwer drauflegte. Dann verlor der Euro noch
20% an Wert und mein Guthaben auch, weshalb ich in Panik geriet.
 

9. Gefälschte Unterschrift entdeckt..

Weil ich etwas unternehmen wollte, machte ich Kopien der Unterlagen und entdeckte die
Unterschrift meiner Frau, die gar nicht unterschrieben hatte. Da ging ich zu einem Anwalt
in Reinach BL, namens Christian Haidlauf. Dieser forderte beim Versicherer in der Nieder-
lassung Maastricht jene Dokumente an, die das Ehepaar Mattmüller unterschrieben haben
soll, denn wir wollten eine Analyse der Unterschriften machen lassen. Damals glaubte ich
noch an diesen Schnickschnack.
        

10. Manipulierte Formulare aufgetaucht.

Da trafen beim Anwalt Kopien von Dokumenten ein, die CMI erhalten hatte und im Archiv
gelandet waren. Das Original des Antrages wies wüste Manipulationen und teilweise plump
gefälschte Unterschriften auf. Zusätzlich traf ein separates Formular ein, das auch manipu-
liert wurde und weiter unten beschrieben wird. Somit resultierten insgesamt zehn gefälschte
Unterschriften auf zwei nachträglich ersetzten Formularen.
      

Zuerst zeige ich Abschnitte aus der Kopie des getürkten

Antrages, die ich erst nach meiner Überweisung erhalten hatte:

  

    

Auf dem getürkten Antrag (oben) wurde noch meine Frau als Antragsteller

hinzugefügt, aber nur männlich angekreuzt und das Geburtsdatum fehlt.

Auffällig ist, dass der Vorname meiner Frau nach rechts neigt.

In diesem Teil der Kopie (oben) wurde bereits gesudelt, aber

die andersfarbigen Korrekturen des Agenten fehlen noch.

Anfänglich übersah ich die gefälschte Unterschrift meiner Frau und
dass die meinige nach links unter den Text hinein gemurkst wurde.

            

Was bei meinem Anwalt aus dem Archiv von CMI auftauchte, war noch viel schlimmer:

11. Ein wüst manipuliertes Original mit acht gefälschten Unterschriften.

Die folgenden Abschnitte stammen vom Fake des Originals, das der Betrüger hinterher
ausfüllte und vom Agenten noch mit Korrekturen in einer anderen Farben manipuliert wurde.

 

Oben: Der Titel Einmalbeitrag mit der Phantasiebezeichnung Wealthmaster Noble sagt
nicht konkret aus worum es geht, aber der Berater behauptete, dass dieses Formular für
verschiedene Geschäfte benützt werden könne, was gelogen war, denn es war einzig und
allein für eine fondsgebundene Lebensversicherung vorgesehen, was nicht dort steht.
   
Bei "Angaben zur Person des Antragstellers" (Singular) sind 2 Personen eingetragen und
männl. sowie weibl. in einer anderen Farbe angekreuzt. Trotz des Vermerks "vom Antrag-
steller auszufüllen", ist das die Handschrift des Betrügers. Das Geburtsdatum meiner Frau
wurde nachträglich in einer anderen Farbe hineingeflickt und dann findet man noch weitere
Fehler und unzulässige Manipulationen.

   

Unten: Nun folgt der Gipfel der Dummheit. Die schon als Antragsteller eingetragenen zwei
Personen wurden nochmals mit allen persönlichen Daten als die erste und zweite versicher-
te Person aufgeführt, trotz des Vermerks "nicht mit Antragsteller identisch", aber CMI in
Maastricht ließ diesen Unsinn gelten, denn Geschäft ist Geschäft.

Oben: Die Rubrik E. "Wahl des Pools/Fonds" wurde auf dem Fake des Antrages ausgefüllt,
um mir einen Fonds für 20 Jahre anzuhängen. Weiter unten wurde noch wüst manipuliert und
gesudelt. Anstelle dieser Sauerei hätte nochmals ein Antrag sauber und korrekt ausgefüllt
werden sollen, aber weil ich diesen nicht unterschrieben hätte, wurden noch mehrere Unter-
schriften gefälscht. Jene rechts unten wurde sogar noch wüst überschrieben.

Unterschrift Antragsteller: Auf der Attrappe setzte ich meine Unterschrift neben den Text,
aber auf dem getürkten Antrag wurde sie unter dem Text hinein gemurkst. Dort wo meine
Unterschrift gestanden hatte, steht jetzt die gefälschte meiner Frau, die weder dabei war
noch unterschrieben hatte. Weil es nur einen Antragsteller geben kann, steht "Unterschrift"
im Singular und zwei Unterschriften sind falsch. Dann fehlt noch die Initiale S meiner Frau
und vorangestellte Vornamen mit Doppelpunkten sind geradezu lächerlich. Unten rechts
wurde noch der Stempel des Agenten hingesetzt, um einen Abschluss der Versicherung
in Deutschland vorzutäuschen, weil sie in der Schweiz nicht zugelassen war.
     
Versicherte (falls nicht mit Antragsteller identisch). Dort soll ich angeblich noch in einer
anderen Farbe unterschrieben haben, obwohl ich mit dem Antragsteller identisch bin und
und zu allem hin fehlt in meiner Unterschrift das e, was mir selber angelastet wird. Daneben
steht hinter einer roten Markierung die gefälschte Unterschrift meiner Frau, obwohl sie ab-
wesend war und nicht unterschreiben konnte.

   

12. Eine sonderbare Erklärung mit gefälschten Unterschriften.

Bei der Besprechung im Büro der Ficon AG musste ich auch eine Erklärung unterschreiben,
wonach ich die Vorschriften über Schwarzgeld und Geldwäscherei eingehalten habe. Neben
einem unklaren Zweizeiler stand in einem leeren Feld Name des Landes. Nach Meinung
des "Beraters" wäre das für ein anderes Geschäft bestimmt, weshalb ich es nicht beachten
solle, aber durchstreichen durfte ich diesen Text nicht, weil das saumäßig aussehen würde.
Als ich die Unterschrift verweigerte, versprach er mir, dort den Stempel der Ficon AG in
Liestal hinsetzen, aber diesen müsste er zuerst suchen gehen, was zu lange dauern würde.
Als ich misstrauisch wurde, warf er mir vor, kein Vertrauen zu haben. Da verlangte ich sein
Ehrenwort und unterschrieb diesen hektographierten Wisch. Jetzt steht dort aber kein Stem-
pel der Ficon AG, sondern DEUTSCHLAND. Meine Unterschrift steht weiter links, um jener
meiner Frau Platz zu machen, die gar nicht unterschrieben hatte. Dieses Formular wurde er-
setzt und abgeändert. Dann bestätigten der Berater und der Agent noch unten dran, dass
die obigen Angaben der Wahrheit entsprechen würden, was Falschbeurkundung ist und der
Stempel der AC Allfinanz Consulting in Konstanz wurde nachträglich darauf gedrückt, um
einen Abschluss in Deutschland vorzutäuschen. Für Staatsanwalt Ronny Rickli war das aber
alles strafrechtlich irrelevant und dieser unterstellte mir sogar, dieses Formular wider besse-
ren Wissens betrügerisch unterschrieben zu haben, weil ich diese Versicherung ums Ver-
recken habe abschließen wollen. Da musste ich mich aber zusammenreißen, um nicht
noch wegen Beamtenbeleidigung bestraft zu werden.

Die erste Zeile ist vertraglich ungültig, denn dort ist die Rede von "diesem Antrag", ohne an-
zugeben was damit gemeint ist, aber der Vertrag mit CMI durfte in der Schweiz nicht verhan-
delt werden. Der Forensiker hatte nur eine Kopie zur Verfügung, war aber der Meinung, dass
beide Unterschriften eindeutig identifizierbar wären. Nur aufgrund dieser dubiosen Erklärung
konnte dieses mir untergejubelte Geschäft zum Abschluss gebracht werden, aber der Staats-
anwalt beurteilte das als eine reine Alibiübung, weil er nichts davon versteht.
   
Die Unterschrift meiner Frau ist eine eindeutig erkennbare Fälschung (siehe unten). Die ob-
ligate Initiale S fehlt und auf der Grundlinie hat es im Bereich "mü" noch unnötige Haken, die
bei keiner anderen Unterschrift zu sehen sind und anstatt fünf hat es sechs Abstriche. Das
M beginnt mit zwei Ansätzen und sieht auch sonst komisch aus. Wenn das ein Forensiker
nicht begreift, dann soll er die Finger von Schriftanalysen lassen.

       

13. Strafanzeige erstattet.

Weil die Ficon AG kein Entgegenkommen zeigte und gegenüber meinem Anwalt auf eine
"sorgfältige Beratung Ihres Mandanten" pochte (es darf gelacht werden), erstatteten wir
Strafanzeige gegen den Betrüger und eventualiter Unbekannt wegen Urkundenfälschung
und Betrug, sowie allfälligen weiteren strafbaren Handlungen.

    

14. Der Betrüger wurde vor mir einvernommen.

Bei meiner Einvernahme gab ich zu Protokoll, dass ich einen Antrag unterschrieben habe,

der hinterher noch mit Einträgen für eine Lebensversicherung ergänzt worden sei. Staats-

anwalt Rickli stellte mir dazu jedoch subjektive Fragen in korrigierendem Ton und sprach
von einem Dreierset in Vertragsbestimmungen. Weil mir solches nicht gezeigt wurde, ver-
neinte ich diese Version, aber er sagte kein Wort davon, dass ihm das der Betrüger so er-
zählt hatte und dass er offenbar alles glaubte. Erst später wurde mir klar, als ich die Einver-
nahmeprotokolle lesen konnte, dass der Betrüger bei der Einvernahme den Sachverhalt so

geschildert hatte, wie es hätte sein sollen. Er hätte mir nämlich nicht nur eine Kopie, sondern

Vertragsbestimmungen mit der eingeklebten Kopie abgeben sollen, was er tunlichst ver-

mied, sonst hätte ich herausgefunden, dass er mir eine Lebensversicherung unterjubeln woll-

te und dann hätte ich meine Fr. 100'000 garantiert nicht einbezahlt. Ich halte fest, dass der
Betrüger bei seiner Einvernahme gelogen hat und der Staatsanwalt auf diesen Angeber mit
seinem geschliffenen Mundwerk hereingefallen war und ihm mehr glaubte als mir.
   

15. Die Einvernahme meiner Frau.

Obwohl meine Frau die Hälfte der gefälschten Unterschriften gemacht haben soll, wurde sie
erst einvernommen, als ich dies ausdrücklich verlangte. In Gegenwart einer Dolmetscherin
kam bald aus, dass sie von diesem Finanzgeschäft keine Ahnung hatte, weil wir in Güter-
trennung leben und sie nicht dabei gewesen war. StA Rickli behauptete aber stur, dass sie
sich halt nicht mehr daran erinnern könne. Das passt ja zu dem von mir vermuteten Kom-
plott voller Lügen und gemeinen Unterstellungen und die Staatsanwaltschaft hat uns, ganz
offen gesagt, erst recht in die Scheißgasse geritten. Meine Frau leidet unter diesen gemei-
nen Unterstellungen und meiner Nervenzerrüttung, die auch unsere Ehe belastet, bis hin zu
Suizidgedanken und Drohungen, dieses Land und mich zu verlassen.

  

16. Ein unmögliches Schriftgutachten.

Nach den Einvernahmen veranlasste die Staatsanwaltschaft eine Analyse der Unterschriften
beim polizeitechnischen Labor, was ich erwartet hatte. Jetzt kam aber der Hammer, denn
der Forensiker behauptete in seinem Gutachten, dass diese Unterschriften mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit vom Ehepaar Mattmüller selber angebracht worden seien.
Das ist schon rein optisch völlig unmöglich und in Anbetracht offensichtlicher Missstände
und versudelter Formulare, gelinde gesagt eine Fehlleistung.
    

17. Neue Beweise aufgetaucht.

Als mein Anwalt Christian Haidlauf Richter wurde, übergab er das Mandat seinem jüngeren
Kollegen Adrian Schmid, mit dem ich nicht zufrieden war, denn er vertrödelte Termine bis
zum letzten Tag und schickte mir ständig Rechungen für Aktenstudium. Zum Schluss erhielt
ich von ihm noch einen Stapel Akten, die ich teilweise noch nie gesehen hatte.

Erst jetzt konnte ich im Einvernahmeprotokoll lesen, was der

Betrüger dem Staatsanwalt für Lügen erzählt hatte, wobei auskam,

wie das Antragsformular hätte aussehen sollen und dass ich mit

einer Attrappe ohne Durchschläge arglistig getäuscht wurde.

     
Bei seiner Einvernahme sagte der Betrüger aus, das Geschäft von CMI im Konferenzraum
der Ficon AG mir mir besprochen und dann bei uns zuhause abgeschlossen zu haben, wo-
zu ich meine Frau zur Unterschrift aus der Küche geholt haben soll. Obwohl er nicht bei uns
gewesen war, gab er doch zu, den Antrag in der Schweiz verhandelt und abgeschlossen zu
haben, was er aus gesetzlichen Gründen nicht durfte. Auf die primitiven Anwürfe gegen mich
will ich an dieser Stelle gar nicht eintreten. Er selber ist ja nicht einmal in der Lage, ein For-
mular richtig auszufüllen.
     
Im weiteren wurde mir klar, was der Agent in Beinwil am See für eine Rolle gespielte hatte.
Die Stawa und die Richter wischten aber alles unter den Tisch, weil ich nicht recht haben
durfte. Auch die Verstöße gegen das Versicherungsgesetz VVG wurden einfach ignoriert.

18. Nachuntersuchungen wurden verweigert.

Ich ließ dem Forensiker Abbildungen gefälschter Unterschriften zugehen und erklärte ihm,
was es zu beachten gäbe. Vor allem die eine Unterschrift meiner Frau auf dem Formular
Erklärungen, das ihm nur als Fotokopie vorlag. Ich orientierte ihn auch über meine neuen
Erkenntnisse hinsichtlich der unterschriebenen Attrappe, wovon er stur nichts wissen woll-
te und mir nochmals eine Rechnung für (unterlassene) weitere Abklärungen schickte.
    

Beim Betrüger wurde nie eine Hausdurchsuchung

veranlasst und in Untersuchungshaft war er auch nie.

    

19. Strafverfahren gegen den Betrüger eingestellt.

Trotz verdächtiger Indizien wurde das Verfahren gegen den Betrüger eingestellt und ein
Strafverfahren gegen mich wegen Falschanzeige eröffnet. Bei der erneuten Einvernahme
präzisierte ich, dass ich bei meiner ersten Einvernahme noch nicht wusste, dass ich nur
eine Attrappe unterschrieben hatte und was sich im Hintergrund mit einem in Beinwil am
See wohnhaften Agenten alles abspielte, weil ich die Einvernahme- Protokolle erst erhielt,
als ich das Mandat mit dem Anwalt auflöste. Ich deponierte als Verscherungsfachmann aus-
führliche Berichte über die Tricks und Lügen mit denen mir der Betrüger eine völlig unübli-
che und unzumutbare Lebensversicherung mit einem wertlosen Fonds untergejubelt hatte.
Das schien aber niemand von der Stawa zu interessieren, denn wenig später erhielt ich
einen Strafbefehl, der mich zutiefst beleidigte.
    

20. Der Strafbefehl von der Stawa.

Ich wurde zu Fr. 2450 auf Bewährung und einer Busse von Fr. 800 oder 10 Tagen Haft ver-
urteilt und sollte alle Verfahrenskosten bezahlen. Das fehlte ja gerade noch.
   

21. Rekurs beim Kantonsgericht.

Weil ich mir das nicht gefallen lassen wollte, appellierte ich beim Kantonsgericht, welches
das Urteil der Stawa im schriftlichen Verfahren bestätigte. Präsident und Referent war
Peter Tobler von der staatstragenden Intelligenzpartei FDP. Siehe unter 22.
    

22. Ein Komplott aus Vertretern der Finanz und der Justiz.

Der Geschäftsführer der Ficon AG war Präsident der FDP Baselland, nominierte Richter
und kannte Leute auf allen Ebenen, auf die er sich verlassen konnte. Darum war mit klar,
dass ich einem Komplott zum Opfer gefallen war. Für mich als ehemaliger Landrat war
das unglaublich und ich werde mich mit allen geeigneten Mitteln dagegen wehren.
    

23. Bemerkungen zum unmöglichen Schriftgutachten.

Mit den dem Forensiker zur Verfügung stehenden analytischen Methoden können nur ein-
fache Fälschungen mit Spuren von Pausung, Überschreibung oder Radierung gefunden
werden, wie auf jedem Passbüro auch. Es ist aber prinzipiell nicht möglich zu beweisen,
dass Unterschriften echt sind, auch nicht mit neueren Methoden, über die er nicht verfügt.
Ein Schriftgutachten kann nicht mit einer DNA-Analyse oder einem Vaterschaftstest ver-
glichen werden, wo eine Genauigkeit von 99% möglich ist. Nach Meinung des Forensi-
kers stammt eine der Unterschriften "wahrscheinlich" und eine andere "sehr wahrschein-
lich" von meiner Frau und die restlichen wären mit an Sicherheit grenzender Wahrschein-
lichkeit von meiner Frau und mir. Das Formular Erklärungen mit gefälschten Unterschrif-
ten lag ihm nur als Fotokopie vor, die er von bloßem Auge beurteilte. Die Richter ließen
sich aber vom der übertriebenen Behauptung des Staatsanwaltes bluffen, dass die Unter-
schriften amtlich und wissenschaftlich bewiesen echt wären. Bei dieser Pseudowissen-
schaft kommt jeder Gutachter zu einem anderen Befund, weshalb die Bewertung "echt"
keine Anwendung finden kann und völlig unüblich ist.
         

24. Unterschlagung von Akten durch die Stawa.

Während meiner Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft gab ich zu Protokoll, was ich
zu wissen glaubte. Weil mich der Betrüger aber hintergangen hatte, wusste ich längst
nicht alles was sich abgespielt hatte, denn das kam alles erst später aus. StA R. Rickli
legte mir noch vier Blätter vor, die ihm der Betrüger nachgereicht hatte und die beweisen
sollten, dass er mich über alles orientiert habe. Er hatte z.B. eine Kurve des bereits ab-
gestürzten Fonds gezeichnet, was ich sogar noch unterschrieben haben soll, meine Frau
hingegen nicht. Einfach lächerlich. Kein Finanzberater würde einem Kunden die Kurve
eines abgestürzten Fonds zeigen und kein erfahrener Kunde würde solch einen Schrott
praktisch unkündbar für 20 Jahre in der Währung Euro kaufen. Auf einem anderen Blatt
war eine tabellenartige Modellrechung zu sehen, welche eine ungefähre Berechnung des
zu erwartenden Gewinns hätte sein sollen. Diese durfte ich ja vorher nicht sehen, weil mir
ein fester Zins versprochen wurde. Dann war noch ein Blatt dabei, das gar nicht zu die-
sem Geschäft gehörte und noch von 1999 war, als ich beim AWD Fonds kaufte. Davon
wurde meine Unterschrift abgekupfert, denn alle vier glichen einander wie ein Ei dem an-
deren. Jetzt sind diese Blätter einfach verschwunden. Die Unterschriften sind eindeutig
kopiert und wurden von der Kripo nicht analysiert. Obwohl ich das mehrmals verlangte,
unterließen es die Richter, diese verschollenen Beweise zu beschaffen und die ebenfalls
gefälschten Unterschriften analysieren zu lassen. Als ehemaliger Landrat des Kantons
Baselland sind solche Machenschaften eine Schande, denn das war doch ein Komplott,
das den Betrüger und vor allem den Geschäftsführer der Ficon AG begünstigte.
   

Nun ging ich vor Bundesgericht, aber da kam ich vom Regen in die Traufe.

25. Ein anmaßender Bundesrichter.

Mein Anwalt hatte den Termin für eine Beschwerde beim Bundesgericht wie in anderen Fäl-
len fast verplempert und schusterte in einer Nachtschicht etwas zusammen, das ich so nicht
abgeschickt hätte. Dann verschwand er in die Ferien, so dass ich nichts mehr ändern konn-
te und wichtige Argumente vergessen gingen. Der Richter verließ sich auf das Gutachten
der Kripo und schaute die Unterschriften nur von bloßem Auge an (!) und meinte rein gefühls-
mäßig, dass ein Fälscher doch sauber und korrekt schreiben würde, weshalb diese unschö-
nen und fehlerhaften Unterschriften von meiner Frau, einer ungeübten Schreiberin stammen
würden und Mattmüllr ohne e hätte auch mir passieren können. Da glaubte ich, an eine Filia-
le der Basler Webstube geraten zu sein. Im weiteren meinte er, dass es in der subsidiären
Kompetenz der kantonalen Behörden läge, ein Strafverfahren einzustellen, weshalb er dazu
nichts zu sagen habe. Jetzt behaupten meine Gegner, vom Bundesgericht in allem bestätigt
worden zu sein. Ein Hohn und ein Spott und alles auf meine Kosten. Siehe das Urteil des
Bundesgerichtes im Internet unter 1B_99/2012.
     

26. Das Schmierentheater beim Strafgericht.

Weil das Bundesgericht nur die Unterschriften beurteilte und auf die eingeklagten Offizialde-
likte Urkundenfälschung und Betrug nicht einging, erhob ich Beschwerde gegen die Verfü-
gung der Stawa beim Strafgericht. Die Verhandlung fand im April 2015 statt, aber der Betrü-
ger und sein Agent wurden nicht vorgeladen. Der Staatsanwalt beschuldigte mich, meinen
ehemaligen Finanzberater wider besseren Wissens angezeigt zu haben, nur um ihm zu
schaden und der Richter hörte sich diesen Blödsinn ungerührt an. Die Tatsache, dass das
Original des Antrages hinterher noch übel verunstaltet wurde und sechs Unterschriften mehr
aufweist als die Kopie, begründete der Forensiker mit an den Haaren herbeigezogenen 
Spekulationen im Konjunktiv, um den Betrüger zu entlasten. Er meinte nämlich, dass es bei
mehrjährigen Verträgen "möglich wäre", dass nachträglich noch Änderungen vorgenommen
werden, weshalb CMI bei uns später noch neue Unterschriften eingeholt haben könnte. Dem
ist entgegen zu halten, dass keine Firma ein Formular mit Streichungen und Überschreibun-
gen verwenden würde, um einen bestehenden Vertrag durch einen neuen zu ersetzen und
ohne das Datum anzupassen. Diese Spekulationen des Forensikers hörte sich der Richter
an, ohne zu fragen, ob dazu Recherchen angestellt wurden oder ob Korrespondenz vorläge.
In meinem Votum stellte ich klar, dass CMI den Antrag mit Beträgen in CHF von Anfang an
nicht akzeptiert hätte und dass der Versicherungsschein bereits per 6. August 2001 in der
Währung Euro ausgestellt wurde, was eine spätere Anpassung logischerweise obsolet ma-
che. Der Richter sah sich aber den Versicherungsschein nicht an, denn er hatte die Akten

nicht vorliegen, weil das Urteil schon vorher abgemacht war. Hingegen wies er ein von mir

beigebrachtes privates Gegengutachten zu den Unterschriften als nicht amtlich zurück , ob-

wohl er noch dafür gesorgt hatte, dass die von der Stawa zu früh an CMI retournierten Origi-
nale zu diesem Zweck mithilfe eines internationalen Rechtshilfegesuches wieder beschafft
wurden. Die Gebühr für das internationale Rechtshilfegesuch ging wie immer zu meinen
Lasten. Die Refernzunterschriften wurden der Steuerverwaltung schon vor Abschluss des
Prozesses retourniert, wo sie eingestampft wurden. Das waren doch lauter üble Machen-
schaften der Stawa, um mich auszubremsen und zu benachteiligen.
       
Bei den Erwägungen sprach mich Strafrichter Schröder vom Vorwurf der Falschanzeige we-
gen Betrugs frei, weil die Stawa den Betrug gar nicht untersucht hat, lehnte es aber ab, das

verluderte Geschäft an die Staatsanwaltschaft zurück zu weisen. Er warf mir vor, ausgesagt

zu haben, einen Antrag unterschrieben zu haben, jetzt aber zu behaupten, dass die Unter-
schriften gefälscht seien. Weil ich so uneinsichtig und stur sei, müsse er mich bestrafen. Mei-
ne Erklärung, dass ich damals nur eine Attrappe einmal unterschrieben habe, die mit dem
jetzt vorliegenden Original mit acht Unterschriften nicht identisch sei, wurde mit Absicht über-
gangen, um mich auf Teufel komm raus zu verurteilen.
     
Ich wurde also nur aufgrund eines mehr als zweifelhaften "Gutachtens" eines einzelnen Be-
amten verurteilt. Schon viele Menschen wurden aufgrund von Falschaussagen und gefälsch-
ten oder irrtümlichen Gutachten verurteilt oder sogar hingerichtet. Was da ablief, ist meines
Erachtens kein Justizirrtum, sondern knallharte Willkür einer verkommenen Justiz des Kan-
tons Baselland. Als ehemaliger Landrat und ehrlicher Mensch werde ich diese Schmach
und Schande aus persönlichen Gründen niemals hinnehmen. Koste es was es wolle.
      

27. Weitere Intrigen beim Kantonsgericht.

Aufgrund meiner Beschwerde stand ich kurz vor Weihnachten 2015 als Angeklagter vor
Kantonsgericht, wo die Meinungen schon gemacht waren. Die beiden Nebenrichter beäug-
ten mich scheelen Blickes von oben herab, als wäre ich ein Rossdieb und mein Anwalt hatte
die Beschwerdebegründung von mir nicht abgeschickt und führte Argumente ins Feld, die
wir nicht abgesprochen hatten. Unter anderem gab er zu bedenken, dass ich die Falschan-
zeige nicht mutwillig begangen hätte, denn ich könne mich nicht mehr daran erinnern, was
ich einmal unterschrieben habe. Alzheimer oder was ? Mein eigenes Votum wurde schon-
nach kurzer Zeit abgewürgt, was einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs gleichkommt
und gegen die StPO verstößt. Bei den Erwägungen wurde erneut behauptet, dass die Unter-
schriften echt wären, weil sich die Richter auf das Gutachten stützten, das auf Irrglaube und
vermutlich einem Korruption beruht. Dann wurde mir noch vorgehalten, dass wir doch jene
Erklärung nicht unterschrieben hätten, wonach meine Frau das restliche Kapital bei meinem
Tod erhalten solle, wenn wir keine Lebensversicherung gewollt hätten. Wie kommt der Rich-
ter denn dazu, mir eine Erklärung vorzuhalten, wenn sie ihm gar nicht zur Verfügung stand,
weil sie der Betrüger verschwinden ließ. Das tat er, damit man die kopierten Unterschriften
nicht mit jenen auf dem getürkten Antrag vergleichen konnte. Und wo blieb denn da die Lo-
gik? Wenn wir als die versicherten Personen aufgeführt wurden, wozu brauchte es dann die-

se Erklärung? Bei einem Bankgeschäft hätte sie aber Sinn gemacht. Meine Frau wurde we-

der vorgeladen noch als Zeugin angehört. Dann wurde ich erneut verurteilt, worauf wir den
Gerichtssaal spontan verließen, denn wir wollten uns die groteske Urteilsbegründung nicht
auch noch anhören.
     

28. Mein Revisionsgesuch wurde abgelehnt.

Das von mir eingereichte Revisionsgesuch mit ergänzenden Argumenten wurde mit abfälli-
gen Bemerkungen abgelehnt und ebenso mein Gesuch um Erlass der Gerichtskosten. Ich
verzichtete auf einen erneuten Gang ans Bundesgericht, weil mir zwei Anwälte davon abrie-
ten, mit der Begründung, dass dieses ein Sachgericht und dazu nicht geeignet sei.

29. Bis zu 30'000 Geschädigte im In- und Ausland.

Mit dem Stichwort  "Clerical Medical" kann man im Internet lesen, dass 30'000 Kunden mit
mit dem selben Schrottfonds betrogen wurden wie ich. Auch ihnen wurden die unzumutbaren
Vertragsbestimmungen unterschlagen. Der Unterschied ist aber der, dass diese den Ver-
trag unterschrieben haben, nachdem sie mit alten Prospekten und Zahlen getäuscht wurden.
Weil sie in Deutschland mit darauf spezialisierten Anwälten prozessierten, erhielten sie ihr
Geld zurück aber das interessierte die Baselbieter Justiz einen alten Hut. In meinem Fall wä-
ren diese Gauner ohne gefälschte Unterschriften nie zu diesem Dreckgeschäft gekommen
und darum prozessierte ich im Baselbiet. Das war aber ein Fehler, denn von dieser Materie
verstehen die hiesigen Justizler nichts und hören mir nicht einmal zu. Mit einer Ausnahme
waren auch meine drei Anwälte von dieser Materie überfordert.
    

30. Den Vertrag mit CMI aufgelöst.

Weil ich angesichts der Prozessflut in Deutschland den Konkurs von CMI befürchtete und
der Euro immer weiter absackte, kündigte ich den Vertrag Anno 2012. Da wurde mir aber
erneut eine Marktpreisanpassung von Fr. 4'460 abgezogen, so dass sich die erlittenen Ver-
luste allein für Gebühren auf über Fr. 11'000 erhöhten. Über die verbrieften Auszahlungen bis
2020 wurde hingegen kein Wort verloren. Der Schrottfonds war wertlos und warf nichts ab
und die Verzinsung verlief aufgrund massiver Gebühren negativ. Wäre ich von Anfang an in
Deutschland gegen CMI vorgegangen, hätte ich mein Geld zurück erhalten. Ich wurde aber

so hinterhältig betrogen, so dass ich erst nach und nach herausfand, was da gespielt wurde

und prozessierte im Kanton Baselland, wo der Betrüger wohnhaft war und seine Missetaten
begangen hatte.  

31. Vom Landrat im Stich gelassen.

Weil der Landrat die Staatsanwälte ernennt und Richter je nach Parteibuch wählt und bestä-
tigt, sollte es diese Oberaufsichtsbehörde interessieren, ob sich die Gewählten an das Ge-
setz halten und ihre Aufgabe erfüllen. Als ich schriftlich und persönlich vom Landrtatspräsi-
dent und dem Landschreiber verlangte, dass der Landrat die Justiz besser überwachen soll,
wurde ich zwar freundlich behandelt aber abgewimmelt, weil ich doch schon durch alle In-
stanzen gegangen sei und sie ihrem Landratskollegen von der FDP und Ex Geschäftsführer
der Ficon AG nichts Böses zutrauten. Meine Eingabe wurde von der Petitionskommission
behandelt, die ich einmal präsidiert hatte, um mir mitzuteilen, dass sie mich nicht begnadi-
gen könnte. Das wollte ich auch gar nicht, denn um mich zu begnadigen, müsste ich ein De-
likt begangen haben und dieses bereuen, was beides nicht zutrifft. Ich wollte rehabilitiert
werden und meine Verluste zurück erhalten. Also was soll dieser Leerlauf. Ich erwartete,
dass die Die Ratskonferenz meine Eingabe an eine dafür geeignete Kommission überwei-
sen würde, was unterlassen wurde. Bei diesem Skandal der an mir verübt wurde und bei
diesem desolaten Rechtswesen, wäre eine parlamentarische Untersuchungskommission
PUK gerechtfertigt gewesen.
     

32. Wo soll das noch hinführen?

Angeblich sind Gerichtsurteile wie in Stein gemeisselt und Richter haben gottähnliche Funk-
tionen, obwohl sie außer dem Studium der Rechte in anderen Fachgebieten nicht ausgebil-
det wurden. In meinem Fall wurde mangelndes Wissen bei einem (gekauften) Gutachter ein-
geholt, der mich und meine Frau stigmatisierte, worauf ich völlig zu Unrecht bestraft und auf
den erlittenen Verlusten sitzen gelassen wurde. Dann soll ich noch die hohen Verfahrenskos-
ten für diesen juristischen Murks bezahlen. Jetzt wird meine kleine Rente wegen Zahlungs-
verweigerung bis zum Existenzminimum gepfändet und meine in die Jahre gekommene    
Ehefrau muss sich als Putzfrau abrackern. Diese Schmach und Schande nehme ich nicht
hin und werde keine Ruhe geben, bis die Wahrheit an den Tag kommt und mein guter Ruf,
sowie das mir zustehende Ein- und Auskommen wieder hergestellt sind.