Wer nur die gefälschten Unterschriften und Beweise studieren möchte

und sich nicht für die Betrügereien und Prozesse interessiert, klickt hier.

   

   1. Vorbemerkungen zum Finanzbetrug.

Als ich mit 60 Jahren vorzeitig pensioniert wurde, suchte ich einen Job und ging zum All-
gemeinen Wirtschaftsdienst AWD in Reinach BL, wo ich einen Einführungskurs besuchte.
Dort wurde mir ein Finanzberater vorgestellt, der mich als Coach unterstützen sollte. Er be-
saß die Lizenz der eidgenössischen Bankenkommission und hatte eine Konvention unter-
schrieben, wonach er die Kunden seriös beraten und vor finanziellen Verlusten bewahren
werde, weshalb ich Vertrauen zu ihm hatte. Wegen seinem luxuriösen Lebenswandel, sei-
ner gepflegten Ausdrucksweise und dem Wissensvorsprung im Finanzwesen hatte ich Re-
spekt vor ihm, was mir später zum Verhängnis wurde. Mit den folgenden Erlebnisberichten
zeige ich auf, wie mich dieser Lügner und Betrüger hereinlegte, um mir eine fondsgebunde-
ne Lebensversicherung unterzujubeln, die ihm eine hohe Provision und mir nur Spesen und
Ärger bescherte. Ich wurde bei der AXA als Versicherungsinspektor pensioniert und erhalte
immer noch 30% Rabatt, so dass ich wegen einer Versicherung sicher nicht zur Ficon AG
gegangen wäre. Er wandte aber ausgeklügelte und raffinierte Schliche und Kniffe an, um
mich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hereinzulegen.

2. Ich wollte eine Erbschaft festverzinst anlegen.

Mit 63 Jahren machte ich eine Erbschaft und wollte diese besser anlegen, als mit einem
Sparheft und dachte an eine Kassenobligation, aber von Wertschriften wollte ich nach be-
reits erlittenen Verlusten nichts mehr wissen. Da wurde der AWD verkauft und mein Coach
kam bei der Ficon AG in Liestal unter. Weil er immer damit geprahlt hatte, den Finanzmarkt
zu kennen und immer zu wissen, welche Banken die höchsten Zinsen zahlen, rief ich ihn an
und vereinbarte mit ihm einen Termin bei der Ficon AG. Dort ging er aber so vor, wie das
bei freischaffenden Finanzberatern und Versicherungsbrokern so üblich zu sein scheint.
  

3. Eine rein profitorientierte Beratung.

Im Besprechungszimmer der Ficon AG redete er mir ein, ein Bankgeschäft in England für
mich zu machen, weil ich dort mehr Zins bekäme. In Wirklichkeit gaukelte er mir das aber
nur vor, denn daran hätte er kaum etwas verdient, weshalb er mir etwas anderes andrehen
wollte. Anstatt Obligation sagte er immer Einmaleinlage, weil das auch etwas anderes sein
konnte als eine Obligation. Er hatte nämlich im Hinterkopf, mir eine fondsgebundene Le-
bensversicherung aus England anzudrehen, obwohl ich nichts derartiges wollte. Das Prinzip
jener Versicherung war fatal, denn man sollte die Todesfallsumme mit einem Einmalbeitrag
vorschießen, der dann in einen heruntergekommenen Fonds investiert wurde. Darum schwa-
felte er ständig von einer Einmaleinlage und brachte die Clerical Medical Investment Group
ins Spiel, bei welcher ich 4% Jahreszins bekäme und in fünf Jahren Fr. 20'000 verdienen
würde. Im Anschluss daran könne ich mein Kapital mit weiterhin 4% Zins dort liegen lassen
und im Kapitalverzehr eine Rente beziehen bis mein Konto leer sei. Dann rechnete er mir
mit falschen Zahlen vor, dass ich mit CMI ein besseres Geschäft machen würde als mit
dem Sparbuch, was ich ihm glaubte.
   

Was er mir erzählte, war alles erstunken und erlogen, denn

CMI machte keine Bankgeschäfte, sondern verwaltete

Pensionskassengelder und bot Lebensversicherungen an.

Was er dann noch alles anstellte, glaubt kein Mensch.

  

4. Arglistige Täuschung mit einer Attrappe.

Ich wusste nicht wie ein Formular von CMI aussehen sollte und dass er nur eine Attrappe in
Form eines Einzelblattes verwendete. Der Titel lautete "Einmalbeitrag" mit einer englischen
Phantasiebezeichnung. Zuerst trug er mich als alleinigen Antragsteller ein und darunter die
Eckdaten für das Bankgeschäft. Dann drehte er das Blatt zu mir herüber, damit ich schauen
konnte, ob er alles richtig eingetragen habe. Als ich ihn fragte, warum er einige Rubriken leer
gelassen habe, entgegnete er mir, dass diese für ein anderes Geschäft bestimmt wären und
das Formular für verschiedene Geschäfte benützt werden könne. Das war faustdick gelogen,
denn die Phantasiebezeichnung "Wealthmaster Noble" gehörte zu einer englischen Lebens-
versicherung die er mir unterjubeln wollte, ohne ein Wort davon zu sagen. Dann nahm er das
Formular wieder an sich und las mir selber aus dem über das Blatt verteilten Kleingedruck-
ten vor. Dabei übersprang er wichtige Sätze und vermied alle Ausdrücke die nach einer Ver-
sicherung tönten und statt Police sagte er einfach Vertrag.
   

5. Nichts als faule Tricks.

Als ich den Antrag noch zuhause in Ruhe studieren wollte, machte er Theater und meinte,
dass das zuviel Zeit beanspruchen würde und wir den Abgabetermin verpassen würden,
denn CMI setze die Verträge nur alle drei Monate in Kraft und ich wolle doch sicher sofort
vom hohen Zins profitieren.  Er gab mir aber auch im Büro kaum Zeit, um alles zu lesen,
umklammerte ständig seine Armbanduhr und jammerte über Zeitnot. Das gehörte wohl zu
seiner Taktik, um alles möglichst schnell auf sein Kommando über die Runden zu bringen
und mir eine Katze im Sack zu verkaufen. Einem Freund von mir empfahl er Aktien von de-
nen er noch nie etwas gehört hatte. Dabei konnte oder wollte er ihm ein Datenblatt nicht zei-
gen, weil er es angeblich gerade einem Kollegen ausleihen musste, der dieses dringend
benötigt habe. Prompt fiel er auf diesen Trick herein und glaubte, was ihm der Betrüger ein-
geredet hatte. Am Ende verlor er einen Haufen Geld mit dubiosen Aktien die nicht an der
Börse gehandelt wurden.
   

6. Rechtliche Irreführung.

Um mir die Skepsis zu nehmen, zitierte er einen Passus unter J. Unterschriften, wonach ich
belehrt worden sei, bei Erhalt des Vertrages eine Widerspruchserklärung einsenden zu kön-
nen. Das interpretierte er so, dass ich den Vertrag bei Erhalt wieder auflösen könne, wenn
ich es mir anders überlegt hätte. Das tönte zwar nach einem Entgegenkommen von CMI,
stand aber im deutschen Versicherungsvertrags Gesetz VVG. Der alte Art 5a regelte den
Widerspruch im Sinne einer Reklamation, wenn an der Police etwas nicht stimmte. Darauf
musste der Versicherer eingehen, aber deswegen wurde kein Vertrag aufgelöst, denn ein
Widerspruch ist kein Widerruf. Ich wurde also einmal mehr faustdick angelogen, um mich ge-
fügig zu machen. Wenn ich jenen Satz auf dem Antrag selber gelesen hätte, wäre mir aufge-
fallen, dass nur von Personen die Rede war, die in Deutschland oder in Österreich wohnhaft
waren, aber nicht in der Schweiz. CMI durfte in der Schweiz keine Privatversicherungen an-

bieten, weil sie teilweise gegen unser VVG verstießen und behördlich nicht zugelassen wur-

den. Wie es dieser Ganove dennoch fertig brachte, mir eine fondsgebundene Lebensver-
sicherung unterzujubeln, ist kriminell und das beschreibe ich weiter unten.
    

7. Keine Kopie erhalten.

Nach der Unterschrift wollte er mir mit der Ausrede keine Kopie geben, dass er vorher noch
einen Code eintragen müsse, den er nicht auswendig wisse und noch vom PC abschreiben
wolle, was zu lange dauern würde. Als ich wissen wollte, was das für ein Code sei, winkte
er nur ab und meinte, dass ich mich nicht damit herumschlagen müsse, denn er sei ja von
CMI geschult worden. Wäre das ein Haustürgeschäft gewesen, hätte ich ihn weggeschickt,
aber im vornehmen Büro der Ficon AG ließ ich mich dummerweise darauf ein.
    

8. Betrug mit einer Erklärung.

Ich musste auch eine Erklärung unterschreiben, wonach ich die Vorschriften über Schwarz-
geld und Geldwäscherei eingehalten habe. Da war aber noch ein leeres Feld, wo man ein
Land eintragen konnte, in welchem der Antrag ausführlich verhandelt und unterzeichnet wor-
den war. Auf meine Frage, was das bezwecke, behauptete er, dass das für unser Geschäft
unwichtig sei, aber durchstreichen durfte ich es nicht, weil das unschön aussehen würde.
Dafür wolle er dann noch den Stempel der Ficon AG Liestal Schweiz hinsetzen, damit man
wisse, wo ich unterschrieben habe. Das schob er aber wieder hinaus, weil er den Stempel
im Sekretariat suchen gehen müsste, was zu lange dauern würde. Weil er schon beim An-
trag solche Umstände gemacht hatte, wurde ich stutzig und verweigerte die Unterschrift. Da
bemühte er vorwurfsvoll das gegenseitige Vertrauen und versprach mir auf Ehrenwort, den
Stempel der Ficon AG hinzusetzen, so dass ich diesen hektographierten und fehlerhaften
Wisch in den letzten fünf Minuten doch noch unterschrieb.

   

Hinterher war der Teufel los, denn den Stempel der Ficon AG setzte

er nicht wie versprochen hin, sondern schrieb DEUTSCHLAND

in das leere Feld und setzte unten noch die gefälschte Unter-

schrift meiner Frau hinzu, die er noch von früher hatte.

      

Weil der Antrag nur eine Attrappe war, ließ er ihn verschwinden und

schickte mir keine Kopie davon. Dafür füllte er einen richtigen

Antrag mit Durchschlägen so aus, dass eine fondsgebundene

Lebensversicherung entstand und fälschte noch

Unterschriften von meiner Frau und mir.

  

9. Der Agent in Beinwil am See.

Den hinterher gefälschten Antrag gab er bei der Ficon AG ab, wo noch der Stempel mit sei-
nem Provisionscode aufgedrückt wurde. Diesen mir unbekannten Antrag schickten sie aber
nicht CMI, sondern einem Agenten in Beinwil am See. Dieser betrieb eine Briefkastenfirma
in Konstanz, über die er Versicherungen von CMI abwickelte. Diese waren bei uns nicht zu-
gelassen, weil sie teilweise gegen das Versicherungsvertragsgesetz VVG verstießen. Also
drückte er noch den Stempel seiner GmbH in Konstanz auf die Formulare, um gegenüber
den Behörden und CMI Abschlüsse in Deutschland vorzutäuschen.
  
Wie sich später herausstellte, hätte mir der Betrüger ein Heft mit Vertragsbestimmungen
und der eingeklebten Antragskopie schon beim Abschluss überlassen sollen. Statt dessen
schickte er sie dem Agenten in Beinwil, der sie unberührt bei sich aufbewahrte, um sie mir
zuzustellen, wenn ich einbezahlt habe und vor vollendeten Tatsachen stehe. Das nenne ich
bandenmäßigen Betrug.
  

10. Weitere Urkundenfälschungen.

Der Agent fand auf dem Antragsformular noch Fehler und korrigierte mit Streichungen und
Überschreibungen daran herum und ersetzte Beträge in SFR mit Euro. Dann setzte er noch
rote Kreuze hin, wo seine Manipulationen hätten bestätigt werden sollen oder wo der Betrü-
ger vergessen hatte Unterschriften zu fälschen. Weil der Betrüger wusste, dass ich diesen
versudelten Antrag für eine Lebensversicherung nicht akzeptieren würde, fälschte er noch-
mals sechs Unterschriften dazu. Das Formular mit den Erklärungen ersetzte er, weil die zu-
sätzliche Unterschrift meiner Frau keinen Platz fand, wobei diese Fälschung ziemlich lausig
herauskam. Am Ende waren beide Unterschriften gefälscht und der Betrüger und der Helfer
des Agenten bestätigten noch, dass die obigen Angaben der Wahrheit entsprechen würden,
was Falschbeurkundung ist. Diese Formulare wurden der Niederlassung von CMI in Maas-
tricht geschickt, wo Mitarbeiter von diesen Machenschaften wussten und den versudelten
Antrag mit den acht gefälschten Unterschriften genehmigten.
  

11. Vorauszahlung erschlichen.

Bald darauf orientierte mich der Betrüger mit einer E-Mail, dass mein Antrag angenommen
worden sei und ich jetzt meine Einmaleinlage überweisen solle, um den Vertrag zu erhalten.
Weil auf dem Antrag Vorauszahlung verlangt wurde, überwies ich meine CHF 100'000 an
das angegebenes Bankkonto in London und wartete auf den Bankvertrag von CMI.
   

12. Eine Versicherungspolice erhalten.

Nachdem CMI mein Geld erhalten hatte, schickten sie die Unterlagen an die Adresse des
Agenten in der Schweiz, der sie an mich weiterleiten sollte. Das war so abgemacht, damit
er noch die Vertragsbestimmungen mit der Kopie des getürkten Antrages beilegen konnte.
So erhielt ich einen großen Umschlag uneingeschrieben mit einem unleserlichen Poststem-
pel und dem Logo von Clerical Medical zugestellt. Darin befand sich ein noch nie gesehe-
nes Heft mit Vertragsbestimmungen, in welchem die Kopie des Antrages eingeklebt war.
Aufgrund eines beiliegenden Schreibens von CMI und Versicherungsscheinen stellte ich
fest, dass mir ein Fonds für 65'770 Euro untergejubelt wurde, weshalb ich sofort den Betrü-
ger in Liestal anrief, der mich nur blöd auslachte und erneut zu beschwatzen versuchte. Als
ich die Antragskopie näher anschaute, fand ich nachträgliche Eintragungen für die "Wahl
des Pools / Fonds" und dass meine Frau und ich Antragsteller und versicherte Personen
sein sollten. Weil mein Geld schon weg war und ich keine Kopie der Attrappe besaß, war
ich aufgeschmissen. Diese mir zugeschickte Kopie des getürkten Antrages war sonst
unauffällig und wies noch keine Manipulationen des Agenten auf.
  

13. Der getürkte Antrag.

Zuerst zeige ich abschnittweise die Kopie des getürkten Antrages, die mir wie oben be-

schrieben erst nach meiner Überweisung von CHF 100'000 zugeschickt wurde.

  

   

Erklärungen siehe Kapitel 15 oder auf der Seite "Beweise".

     

  

   

Erklärungen siehe Kapitel 15 oder auf der Seite "Beweise".

     

14. Gefälschte Unterschrift entdeckt..

Weil der Vertrag wegen hoher Gebühren und tiefer Zinsen verlustreich verlief und der Euro
immer weiter absackte, wollte ich etwas unternehmen. Die Auszahlungen der Rente wurden
jeweils mit 25% Marktpreisanpassung belastet, so dass ich schwer drauflegte und die Ren-
tenzahlungen stoppen liess. Beim Kopieren entdeckte ich zufällig die Unterschrift meiner
Frau, die gar nicht unterschrieben hatte und kontaktierte den Anwalt lic.jur. Chr. Haidlauf in
Reinach BL, der beim Versicherer in Maastricht jene Dokumente verlangte, die das Ehe-
paar Mattmüller unterschrieben haben sollte, denn wir wollten eine Analyse der Unterschrif-
ten machen lassen, um den Betrug zu beweisen. Damals glaubte ich noch an diesen pseu-
dowissenschaftlichen Schnickschnack.
   

Was dann bei meinem Anwalt eintraf, war noch schlimmer.

   

15. Ein wüst manipuliertes Original mit acht gefälschten Unterschriften.

Die folgenden Abbildungen stammen vom hinterher getürkten Antrag der vom

Agenten noch mit Korrekturen in einer anderen Farbe manipuliert und

dann der Niederlassung von CMI in Maastricht zugestellt wurde.

   

Oben: Der Titel Einmalbeitrag kann vieles bedeuten und die Phantasiebezeichnung

Wealtmaster Noble (nobler Reichtumsmeister) gehörte zu einer englischen

Lebensversicherung, was ich nicht wissen durfte und auch nicht wusste.

    

Oben: Die Rubrik E. Wahl des Pools/Fonds wurde auf dem Fake noch ausgefüllt, um

mir einen Fonds für 20 Jahre anzuhängen. Weiter unten wurde wüst manipuliert und

gesudelt. Anstelle dieser Sauerei hätte ein neuer Antrag sauber und korrekt ausge-

füllt werden sollen, aber weil ich diesen nicht unterschrieben hätte, wurden noch

weitere Unterschriften gefälscht. Jene rechts unten sogar wüst überschrieben.

Unterschrift Antragsteller: Auf der Attrappe setzte ich meine Unterschrift neben den Text,
aber auf dem getürkten Antrag wurde sie unter dem Text hinein gemurkst. Dort wo meine
Unterschrift gestanden hatte, steht jetzt die gefälschte meiner Frau, die weder dabei war
noch unterschrieben hatte. Weil es gemäss den Policenbestimmungen nur einen Antrag-
steller gibt, sind zwei Namen und zwei Unterschriften falsch. Bei jener meiner Frau fehlt die
Initiale S und vorangestellte Vornamen mit Doppelpunkten sind geradezu lächerlich. Rechts
unten wurde noch der Stempel des Agenten hingesetzt, um einen Abschluss einer Versi-
cherung in Deutschland vorzutäuschen, die in der Schweiz nicht zugelassen war.
     
Versicherte (falls nicht mit Antragsteller identisch). Dort soll ich angeblich noch mit einer
anderen Farbe unterschrieben haben, obwohl ich mit dem Antragsteller identisch bin und
und zu allem hin fehlt in meiner Unterschrift das e. Daneben steht hinter einer roten Markie-
rung die gefälschte Unterschrift meiner Frau, die diesen Antrag nie gesehen und auch nicht
unterschrieben haben kann.
   

16. Manipulationen am Formular "Erklärungen".

Das damals noch leere Feld mit "Name des Landes" ergänzte der Betrüger mit dem Wort
DEUTSCHLAND und unten wurde noch der Stempel der Briefkastenfirma in Konstanz hin-
gesetzt, um einen Abschluss in Deutschland vorzutäuschen. Am Ende bestätigten die beiden
Ganoven noch, dass die obigen Angaben der Wahrheit entsprechen würden, was Falschbe-
urkundung ist. StA Ronny Rickli meinte aber, dass das alles eine reine Alibiübung gewesen
sei und ich diese Versicherung ums Verrecken haben wollte, weshalb ich diese Erklärung
unterschrieben hätte, womit ich Betrug begangen hätte. Dümmer geht's nimmer, aber das
wurde mir von meinem Anwalt so zugetragen, mit dem er kollegial verkehrte.
    

Die erste Zeile ist unsinnig, denn dieses Formular enthält Erklärungen und ist kein Antrag.
Ein Antrag von CMI durfte in der Schweiz nicht verhandelt und unterzeichnet werden, wes-
halb dem Kunden dieser hektographierte Wisch zur Unterschrift untergejubelt wurde. Nur mit
dieser dubiosen Erklärung wurde dieses illegale Geschäft mit CMI überhaupt möglich.
  

17. Strafanzeige erstattet.

Mein Anwalt erstattete Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und Betrug sowie allfälligen
weiteren strafbaren Handlungen gegen den Betrüger und eventualiter Unbekannt.

    

18. Der Betrüger wurde vor mir einvernommen.

Bei Offizialdelikten wird der Staat zum Kläger, weshalb ich zwar der Geschädigte, aber den-

noch nur Zeuge war. Das erklärt, warum der Betrüger ohne mein Wissen vor mir einvernom-

men wurde. Obwohl er versprach, die Wahrheit zu sagen, belog er den Staatsanwalt auf das

Übelste, aber lügen ist ja nicht strafbar. Er stellte den Ablauf der Verhandlungen so dar, wie
wenn ich an einer Lebensversicherung interessiert gewesen wäre. Folglich behauptete er,
ein ordentliches, dreiteiliges Formular verwendet und mir am Ende eine Kopie mit den Ver-
tragsbestimmungen überlassen zu haben. Im übrigen ließ er kein gutes Haar an mir stellte
mich als unzufriedenen und streitsüchtigen Mitarbeiter hin und verstieg sich in Behauptungen
bis unter die Gürtellinie, auf die ich hier nicht eingehen will und sage nur: Primitiv !!!
   

19. Meine Einvernahme

Ich erklärte StA Rickli den Sachverhalt so, wie ich ihn erlebt und verstanden hatte. Was der
Betrüger hintenherum veranlasst hatte, wusste ich noch gar nicht. Als StA Rickli fragte, wie
das Antragsformular ausgesehen habe, beschrieb ich dieses als ein Einzelblatt und dass ich
nach der Überweisung eine Kopie mit Änderungen erhalten hätte, die vermutlich von CMI ge-
kommen sei, denn der Absender fehlte. Der Staatsanwalt fragte, ob ich ein Dreierset unter-
schrieben hätte, das in Vertragsbestimmungen eingeklebt gewesen sei und ob ich am Ende
nicht alles zusammen mitgenommen hätte. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie er auf so et-
was gekommen war und verneinte diese Version. Er sagte aber kein Wort davon, dass er
den Betrüger schon vor mir einvernommen und ihm dieser das so eingeredet, sprich vorge-
logen hatte. Im Normalfall hätte der Ablauf so sein müssen wie behauptet, aber weil ich kei-
ne Versicherung wollte, machte er nichts als Krämpfe.
   

19. Die Einvernahme meiner Frau.

Obwohl meine Frau die Hälfte der gefälschten Unterschriften gemacht haben sollte, wurde
sie erst einvernommen, als ich das verlangte. In Gegenwart einer Dolmetscherin kam bald
aus, dass sie von diesem Finanzgeschäft keine Ahnung hatte und als fremdsprachige Thai
kein Wort davon verstand. Trotzdem behauptete der Betrüger, dass ich sie zum Unterschrei-
ben aus der Küche geholt haben soll und StA Ronny Rickli behauptete lapidar, dass sie sich
halt nicht mehr daran erinnern könne. Das ist eine respektlose Unterstellung und eine Miss-
achtung einer Zeugenaussage. Das passt ja zu diesem Komplott voller Lügen und bösarti-
gen Behauptungen mit denen mich die Staatsanwaltschaft in die Scheissgasse ritt.

  

20. Neue Beweise aufgetaucht.

Als ich wie oben erwähnt endlich in der Lage war die Einvernahmeprotokolle zu lesen, kam
ich dahinter, was der Betrüger dem Staatsanwalt für Lügen erzählt hatte. Ich realisierte, dass
ich mit einer Attrappe zum Narren gehalten wurde und dass mir der Betrüger eine Kopie und
die Vertragsbestimmungen beim Abschluss hätte überlassen sollen. Bei seiner Einvernah-
me sagte er aus, dass er das Geschäft von CMI im Konferenzraum der Ficon AG mit mir vor-
besprochen und dann bei uns abgeschlossen habe, was nicht wahr ist und was er aus ge-
setzlichen Gründen auch gar nicht machen durfte.
   

21. Ein unzurechnungsfähiger Psychopath.

Dieser Betrüger ist ein in einem jurassischen Dorf mit sieben Bauernhöfen und 37 Einwoh-
nern eingebürgerter Franzose. Dort wurden Bürgerbriefe zu Tausenden an Ausländer ver-
schachert, die nie in jenem Kaff gewohnt haben. Aus psychischen Gründen wurde er von
Gerichtsterminen ärztlich dispensiert. Zeugnisse sind vorhanden. Seine Kleider, die seide-
nen Krawatten, der Sportwagen M3 und die teure Wohnung in Arlesheim wurden nach sei-
nen Angaben von der Freundin finanziert, denn er findet ja immer eine Dumme. Er wollte
auch ein Wirtschaftsstudium gemacht haben, ohne zu sagen wo, und einen entsprechenden
Titel konnte er nicht vorweisen. Alles nur Bluff. Bei diesem mir aufgehalsten Prozess ging
es auch gar nicht um diesen Nobody, sondern um dessen Chef und Geschäftsführer der
Ficon AG, der Präsident der FDP BL war, Richter nominierte und überall seine Handlanger
hatte, bis in Kreise der Justiz.
     

22. Lauter Krämpfe und Lügen.

Im weiteren wurde mir klar, was dieser Agent in Beinwil mit seiner Briefkastenfirma in Kon-
stanz für eine Rolle gespielt hatte. Die Stawa und die Richter wischten aber alles unter den
Tisch, weil ich nicht recht haben durfte und dafür sorgte der kleine Schnellschwätzer von der
FDP, der jetzt im Landrat seine Reden schwingt.

23. Ein unmögliches Schriftgutachten.

Nach den Einvernahmen veranlasste die Staatsanwaltschaft eine Analyse der Unterschriften
beim polizeitechnischen Labor, was ich erwartet hatte. Jetzt kam aber der Hammer, denn
der Forensiker behauptete in seinem Gutachten, dass diese Unterschriften mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit vom Ehepaar Mattmüller selber angebracht worden seien.
Das ist schon rein optisch völlig unmöglich und zudem räumte er ein, gewisse Analysen aus
technischen Gründen nicht habe durchführen können. Das ist in jeder Beziehung eine unver-
zeihliche oder sogar gewollte Fehlleistung und in meinen Augen die Folge eines Komplotts.

.

Mit den dem Forensiker zur Verfügung stehenden analytischen Methoden können nur einfa-
che Fälschungen mit Spuren von Pausung, Überschreibung oder Radierung gefunden wer-
den, wie auf jedem Passbüro auch, aber

prinzipiell ist es gar nicht möglich zu beweisen, dass

Unterschriften echt sind, auch nicht mit dreidimensionalen

  
Analysen der dynamischen Druckverteilung, über die er nicht verfügt. Mit geeigneten Mitteln
kann alles täuschend ähnlich nachgemacht werden. Der Forensiker relativierte sein Gutach-
ten noch selber, indem er sagte, dass eine der Unterschriften wahrscheinlich und eine an-
dere sehr wahrscheinlich von meiner Frau und die übrigen mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit von uns beiden sein sollen. Das Formular Erklärungen lag ihm nur als
Fotokopie vor, so dass er die Unterschriften nur von bloßem Auge beurteilen konnte. Die
Richter ließen sich noch von der laienhaften Behauptung des Staatsanwaltes bluffen, dass
die Unterschriften amtlich und wissenschaftlich bewiesen echt wären. Bei dieser Pseudo-
wissenschaft kommen Gutachter zu ganz unterschiedlichen Befunden, weshalb die Bewer-
tung "echt" nicht zur Anwendung kommt und das Argument des Staatsanwaltes eine prahle-
rische und laienhafte Übertreibung war.
   

24. Nachuntersuchungen wurden verweigert.

Ich ließ dem Forensiker Abbildungen der gefälschten Unterschriften zugehen und erklärte
ihm, was es zu beachten gäbe. Vor allem jene Unterschrift meiner Frau auf dem Formular
Erklärungen, das ihm nur als Fotokopie vorlag. Ich orientierte ihn auch über meine neuen
Erkenntnisse hinsichtlich der unterschriebenen Attrappe, wovon er stur nichts wissen wollte
und mir nochmals eine Rechnung für (unterlassene) weitere Abklärungen schickte.
  

Beim Betrüger wurde nie eine Hausdurchsuchung veranlasst und in

Untersuchungshaft war er auch nie, sonst hätte diese Memme schon am

ersten Tag alles zugegeben, damit er wieder heimgehen kann.

  

25. Eine Oberexpertise wurde verweigert.

Von einem Mitarbeiter des EJPD erfuhr ich, dass sie im Kanton BL nicht in der Lage wären
gefälschte Unterschriften zu analysieren und einfach behaupten würden, dass sie echt seien.
Wenn man dann eine Oberexpertise beim besser ausgerüsteten Polizeilich Forensischen
Institut in Zürich veranlasse, käme jedes Mal aus, dass sie halt doch gefälscht wurden. Als
ich eine ebensolche Obertexpertise verlangte, wurde das von der Staatsanwaltschaft als
unnötig abgelehnt, was eine willkürliche und rechtswidrige Verfügung war.
  

26. Das Strafverfahren gegen den Betrüger wurde eingestellt.

Trotz gewichtiger Indizien wurde das Verfahren gegen den Betrüger eingestellt und ein
Strafverfahren gegen mich wegen Falschanzeige eröffnet. Bei der erneuten Einvernahme
präzisierte ich, dass ich bei meiner ersten Einvernahme noch nicht wusste, dass ich nur
eine Attrappe unterschrieben hatte und was sich im Hintergrund bei einem in Beinwil am
See wohnhaften Agenten alles abgespielt hatte. Ich erhielt die Einvernahme- Protokolle ja
erst, als ich das Mandat mit dem Anwalt auflöste. Als Versicherungsfachmann deponierte
ich ausführliche Berichte über die Tricks und Lügen mit denen mir der Betrüger eine völlig
unübliche und unzumutbare Lebensversicherung mit einem wertlosen Fonds untergejubelt
hatte. Darauf ging aber niemanden von der Stawa ein, denn wenig später erhielt ich einen
Strafbefehl wegen Falschanzeige, der mich zutiefst kränkte und beleidigte, dass ich den
Hausarzt aufsuchen musste, um Beruhigungsmittel zu erhalten..
  

27. Der Strafbefehl von der Stawa.

Ich wurde zu Fr. 2'450 auf Bewährung und einer Busse von Fr. 800 oder 10 Tagen Haft ver-
urteilt und sollte alle Verfahrenskosten übernehmen, inklusive für das unmögliche Gutach-
ten, das meine Frau und mich blödsinnig belastete. Das fehlte ja gerade noch.
   

28. Rekurs beim Kantonsgericht.

Weil ich mir das nicht gefallen lassen wollte, appellierte ich beim Kantonsgericht und ver-
langte, dass eine Oberexpertise angeordnet werde. Das Gericht bestätigten jedoch das
Urteil der Stawa im schriftlichen Verfahren. Präsident und Referent war Peter Tobler von
der FDP und somit Kollege des Geschäftsführers der mitschuldigen Ficon AG in Liestal.
Diese Bude war ja bereits in einen Finanzskandal (Sigma Securities) verwickelt, wo 70
Millionen Franken an Kundengeldern in den Sand gesetzt wurden. Die "Berater" kamen
ungeschoren davon und die Kunden blieben auf den Verlusten sitzen. Die betreffende
Seite des K-Tipp im Internet wurde auf Betreiben der Ficon AG gelöscht, aber ich besitze
noch eine Kopie davon, die ich jederzeit aufschalten könnte.
   

29. Unterschlagung von Akten durch die Stawa.

Während meiner Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft gab ich zu Protokoll, was ich
zu wissen glaubte. Weil mich der Betrüger aber hintergangen hatte, wusste ich längst
nicht alles was sich abgespielt hatte, denn das kam erst später aus. StA R. Rickli legte mir
noch vier Blätter vor, die ihm der Betrüger nachgereicht hatte und die beweisen sollten,
dass er mich über alles orientiert habe. Er hatte z.B. eine Kurve des bereits abgestürzten
Fonds gezeichnet, was ich sogar noch unterschrieben haben soll, meine Frau hingegen
nicht. Einfach lächerlich. Kein Finanzberater würde einem Kunden die Kurve eines abge-
stürzten Fonds zeigen und kein erfahrener Kunde würde solch einen Schrott praktisch un-
kündbar für 20 Jahre in der Währung Euro kaufen. Auf einem anderen Blatt war eine tabel-
lenartige Modellrechung zu sehen, welche eine ungefähre Berechnung des zu erwartenden
Zinses hätte sein sollen. Diese durfte ich ja vorher nicht sehen, weil mir ein fester Zins ver-
sprochen wurde. Dann war noch ein Blatt dabei, das gar nicht zu diesem Geschäft gehörte
und noch von 1999 war, als ich beim AWD Fonds kaufte. Davon wurde meine Unterschrift
abgekupfert, denn alle vier glichen einander wie ein Ei dem anderen. Jetzt sind diese vier
Blätter einfach verschwunden. Die Unterschriften sind eindeutig kopiert, wurden aber von
der Kripo nicht analysiert. Obwohl ich das mehrmals verlangte, unterließen es die Richter,
diese verschollenen Beweise zu beschaffen und diese ebenfalls gefälschten Unterschriften
analysieren zu lassen. Als ehemaliger Landrat des Kantons Baselland finde ich solche
Schlampereien eine Schande, denn das war doch ein Komplott, das den Betrüger und
vor allem die Ficon AG mit ihrer Geschäftsleitung begünstigen sollte.
 

Nun ging ich vor Bundesgericht, aber da kam ich vom Regen in die Traufe.

      

30. Ein anmaßender Bundesrichter.

Anwalt Schmid hatte den Termin für eine Beschwerde beim Bundesgericht wie gewohnt fast
verplempert und schusterte in einer Nachtschicht etwas zusammen, das ich so nicht abge-
schickt hätte. Dann verschwand er in die Ferien, so dass ich nichts mehr ändern konnte und
gewichtige Argumente vergessen gingen. Der Richter verließ sich auf das Gutachten der
Kripo, schaute die Unterschriften nur von bloßem Auge an (!) und meinte rein gefühlsmäßig,
dass ein Fälscher doch sauber und korrekt schreiben würde, weshalb diese unschönen und
fehlerhaften Unterschriften von meiner Frau, einer ungeübten Schreiberin stammen würden
und Mattmüllr ohne e hätte auch mir passieren können. Da glaubte ich, an eine Filiale der
Basler Webstube geraten zu sein. Im weiteren meinte er, dass es in der subsidiären Kompe-
tenz der kantonalen Behörden läge, ein Strafverfahren einzustellen, weshalb er dazu nichts
zu sagen habe. Jetzt behaupten meine Gegner, vom Bundesgericht in allem bestätigt wor-
den zu sein. Ein Hohn und ein Spott und alles auf meine Kosten. 
  

31. Das Schmierentheater vor Strafgericht.

Weil der Bundesrichter nur die Unterschriften beurteilte und auf die eingeklagten Offizialde-
likte Urkundenfälschung und Betrug nicht einging, erhob ich Beschwerde gegen die Verfü-
gung der Stawa beim Strafgericht. Die Verhandlung fand im April 2015 statt, aber der Betrü-
ger und sein Agent wurden nicht vorgeladen. Der Staatsanwalt beschuldigte mich, meinen
ehemaligen Finanzberater wider besseren Wissens angezeigt zu haben, nur um ihm zu
schaden und der Richter hörte sich diesen Blödsinn ungerührt an. Die Tatsache, dass das
Original des Antrages hinterher noch übel verunstaltet wurde und sechs Unterschriften mehr
aufweist als die Kopie, begründete der Forensiker mit an den Haaren herbeigezogenen
Spekulationen im Konjunktiv, um sich und den Betrüger zu entlasten. Er meinte, dass es bei
mehrjährigen Verträgen möglich wäre, dass nachträglich noch Änderungen vorgenommen
würden, weshalb CMI bei uns später noch neue Unterschriften eingeholt haben könnte. Dem
ist entgegen zu halten, dass keine Firma ein altes Formular dazu verwenden würde, um mit
Streichungen und Überschreibungen einen bestehenden Vertrag durch einen neuen zu er-
setzen und ohne das Datum anzupassen. Diese unrealistischen Spekulationen hörte sich
der Richter an, ohne nach Recherchen zu fragen oder ob Korrespondenzen vorlägen. Mein
neuer Anwalt murmelte in seinem Plädoyer etwas vor sich hin und zeigte kein Interesse. Als
ich selber zu Wort kam, stellte ich klar, dass CMI den Antrag mit Beträgen in CHF von An-
fang an nicht akzeptiert hätte und dass der Versicherungsschein schon per 6. August 2001
in Euro ausgestellt wurde, was eine spätere Anpassung obsolet machen würde. Der Richter
schaute den Versicherungsschein jedoch gar nicht an, denn er hatte die Akten nicht einmal
vorliegen, weil das Urteil von Anfang an feststand. Hingegen wies er ein von mir beigebrach-

tes Gutachten zu den Unterschriften als nicht amtlich zurück, obwohl er noch dafür gesorgt

hatte, dass die von der Stawa zu früh an CMI retournierten Originale zu diesem Zweck wie-
der beschafft wurden. Die Gebühr für das internationale Rechtshilfegesuch wurde natürlich
mir belastet. Das sind Anmaßungen und unerhörte Frechheiten. Die Referenzunterschriften
wurden der Steuerverwaltung ebenfalls schon vor Abschluss des Prozesses zurückgesandt,
wo sie eingestampft wurden. Das waren doch lauter üble Machenschaften, um mich auszu-
bremsen und zu schädigen. Wo bleibt da der viel gerühmte Rechtsstaat?
   
Bei den Erwägungen sprach mich Strafrichter Schröder vom Vorwurf der Falschanzeige
wegen Betrugs frei, weil die Stawa den Betrug gar nicht untersucht hatte, lehnte es aber ab,

das verluderte Geschäft an die Staatsanwaltschaft zurück zu weisen. Er warf mir vor, ausge-

sagt zu haben, einen Antrag unterschrieben zu haben, jetzt aber zu behaupten, dass die Un-
terschriften gefälscht seien. Weil ich so uneinsichtig und stur sei, müsse er mich bestrafen.
Meine Erklärung, dass ich damals nur eine Attrappe einmal unterschrieben habe, die mit
dem jetzt vorliegenden Original mit acht Unterschriften nicht identisch sei, wurde einfach
übergangen, um mich auf Teufel komm raus zu verurteilen und zu bestrafen.
   
Ich wurde also nur aufgrund eines mehr als zweifelhaften "Gutachtens" eines einzelnen Be-
amten verurteilt. Schon viele Menschen wurden aufgrund von Falschaussagen und gefälsch-
ten oder irrtümlichen Gutachten verurteilt oder sogar hingerichtet. Was da ablief, ist meines
Erachtens kein Justizirrtum, sondern knallharte Willkür einer korrupten Justiz des Kantons
Baselland. Als ehemaliger Landrat und ehrlicher Mensch werde ich diese Schmach und
Schande niemals hinnehmen. Koste es was es wolle. Peng peng. Warz-ab.
   

32. Weitere Intrigen beim Kantonsgericht.

Aufgrund meiner Beschwerde stand ich kurz vor Weihnachten 2015 als Angeklagter vor
Kantonsgericht, wo die Meinungen schon gemacht waren. Die beiden Nebenrichter beäug-
ten mich scheelen Blickes von oben herab, als wäre ich ein Rossdieb und mein Anwalt hatte
die Beschwerdebegründung von mir nicht abgeschickt und führte Argumente ins Feld, die
wir nicht abgesprochen hatten. Unter anderem gab er zu bedenken, dass ich die Falschan-
zeige nicht mutwillig begangen hätte, denn ich könne mich nicht mehr daran erinnern, was
ich einmal unterschrieben habe. Alzheimer oder was ? Mein eigenes Votum wurde vom
Präsidenten Rosa abgewürgt, was Verweigerung des rechtlichen Gehörs bedeutet und ge-
gen die StPO verstößt. Bei den Erwägungen wurde erneut behauptet, dass die Unterschrif-
ten echt wären, weil sich die Richter auf das Gutachten stützten, das auf Irrglaube und ver-
mutlich einem Komplott beruht. Dann brachte er noch eine Erklärung ins Spiel, die mir der
Betrüger zur Unterschrift geschickt hatte, mit welcher wir vereinbarten, dass meine Frau im
Falle meines Todes das restliche Geld erhalten solle. Davon kopierte der Betrüger aber
nur die Unterschriften und ließ die Erklärung verschwinden. Wieso stützte sich denn der
Richter auf eine Erklärung die gar nicht mehr existierte? Wenn wir auf dem Antrag als versi-
cherte Personen eingetragen wurden, wäre diese Erklärung obsolet gewesen und hätte nur
bei einem Bankgeschäft Sinn gemacht. Das beweist einmal mehr die Untauglichkeit der
Richter auf diesem Fachgebiet. Meine Frau wurde zur Verhandlung weder vorgeladen noch
als Zeugin angehört. Dann wurde ich erneut verurteilt, worauf ich den Gerichtssaal mit mei-

ner Frau spontan verließ, denn wir wollten uns die groteske Urteilsbegründung nicht auch

noch anhören. 
   

33. Mein Revisionsgesuch wurde abgelehnt.

Weil ich das Mandat mit dem Anwalt enttäuscht gekündigt hatte, glaubte ich alleine vorge-
hen zu können, obwohl ich gewarnt wurde, weil ich nicht mit Paragraphen argumentieren
kann. Prompt wurde mein Revisionsgesuch mit abschätzigen Bemerkungen abgelehnt und
ebenso mein Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten.

34. Bis zu 30'000 Geschädigte im In- und Ausland.

Mit dem Stichwort  "Clerical Medical" kann man im Internet lesen, dass 30'000 Kunden mit
dem selben Schrottfonds betrogen wurden wie ich. Auch ihnen wurden die unzumutbaren
Vertragsbestimmungen unterschlagen. Der Unterschied ist aber der, dass sie den Vertrag
für diesen Fonds unterschrieben haben, nachdem sie mit alten Prospekten und Zahlen he-
rein gelegt wurden. Weil sie in Deutschland mit darauf spezialisierten Anwälten prozessier-
ten, erhielten sie ihr Geld zurück, aber das interessierte die Baselbieter Justiz einen alten
Hut. Bei mir wären diese Gauner ohne gefälschte Unterschriften nie zu diesem Dreckge-
schäft gekommen, weshalb ich im Baselbiet prozessierte. Das war aber ein Fehler, denn
von dieser Materie verstehen die hiesigen Justizler nichts und hören mir nicht einmal zu.
Mit einer Ausnahme waren auch meine Anwälte von dieser fremden Materie überfordert.

35. Den Vertrag mit CMI aufgelöst.

Weil ich angesichts der Prozessflut in Deutschland den Konkurs von CMI befürchtete und
der Euro immer weiter absackte, kündigte ich den Vertrag Anno 2012. Da wurde mir aber
erneut eine Marktpreisanpassung von Fr. 4'460 abgezogen, so dass sich die erlittenen Ver-
luste allein für Gebühren auf über Fr. 11'000 erhöhten. Über die verbrieften Auszahlungen bis
2021 wurde hingegen kein Wort verloren. Der Schrottfonds war wertlos und warf nichts ab
und die Verzinsung verlief aufgrund massiver Gebühren negativ. Wäre ich von Anfang an in
Deutschland gegen CMI vorgegangen, hätte ich mein Geld zurück erhalten. Ich wurde aber

so hinterhältig betrogen, so dass ich erst nach und nach herausfand, was da gespielt wurde

und prozessierte im Kanton Baselland, wo der Betrüger wohnhaft war und seine Missetaten
begangen hatte.

36. Vom Landrat im Stich gelassen.

Weil der Landrat die Staatsanwälte ernennt und Richter je nach Parteibuch wählt und bestä-
tigt, sollte es diese Oberaufsichtsbehörde interessieren, ob sich die Gewählten an das Ge-
setz halten und ihre Aufgabe erfüllen. Als ich schriftlich und persönlich vom Landratspräsi-
dent und dem Landschreiber verlangte, dass der Landrat die Justiz besser überwachen soll,
wurde ich zwar freundlich behandelt aber abgewimmelt, weil ich doch schon durch alle In-
stanzen gegangen sei und sie ihrem Landratskollegen von der FDP und Ex Geschäftsführer

der Ficon AG nichts Böses zutrauten.

    

Link zu den Beweisen