Nachfolgend berichte ich über die im Amazonas-Becken
vorhandenen Pflanzen.
    
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Vallisneria Asiatica  (Schraubenvallisnerie)
Die meisten Aquarienpflanzen stammen eigentlich aus Sumpfgebieten und können sowohl unter- wie auch über dem Wasser existieren. Die Vallisnerie hingegen ist eine echte Wasserpflanze. Man unterscheidet mehrere Sorten mit unterschiedlichen Blattformen und Längen. In meinen Becken bevorzuge ich eine schraubenförmige und klein wachsende Art, welche die Wasseroberfläche nicht ganz erreicht. Diese benötigt einen gutbeleuchteten Standort und pflanzt sich durch Ausläufer rege fort.

Hygrophila corymbosa  (Kirschblatt)
Mit dieser Pflanze habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Wenn sie die Wasseroberfläche erreicht, wird der Stiel mit den obersten Blättern abgeschnitten, worauf sie in die Breite wächst und ein Gebüsch bildet. Heller Standort, schnellwüchsig. Vermehrung durch Stecklinge von Seitentrieben.

Hydrocotyle leucocephala  (Brasil. Wassernabel)
Diese schnell wachsende Pflanze ist in Mittel- und Südamerika (Amazonas) beheimatet. Über Wasser treibt sie weisse Blüten. Im Aquarium kann sie an hellen Orten in den Boden gesteckt werden, oder man lässt sie an der Oberfläche als Schwimmpflanze liegen.  

Echinodorus osiris  (Amazonas Schwertpflanze)
Von dieser Pflanze gibt es verschiedene Arten. Ich bevorzuge die grossbättrige, welche 50cm Höhe nicht überragt. An hellen Standorten mit genügend Raum wächst sie sehr rasch und problemlos. Den Skalaren dienen die Blätter als Laichablage.

Hygrophila difformis  (Indischer Wasserstern).
Diese Pflanze benötigt viel Licht und hat in weichem Wasser etwas Mühe. Bei normalem Hahnenwasser gedeiht sie hingegen prächtig und ist daher für mein Amazonas-Becken ungeeignet.

Cryptocoryne affinis  (Haertels Wasserkelch)
Etwas genoppte und gewellte Blätter. Oberseite grün und Unterseite rot-braun. Bei zu viel Licht, legt sie sich flach. Darum wenig Licht aber Eisendünger geben. Höhe 10 - 30cm. 22 - 28°C, 2 - 12° KH, PH 6.0 - 7.0.
  
Alternanthera Renickii  (Rotes Papageienblatt)
Der farbliche Kontrast im grünen Pflanzendschungel. Bei genügender Beleuchtung und regelmässiger Düngung mit eisenhaltigen Tabletten von SERA, welche in den Boden gesteckt werden, färben sich die Blätter rot. Vor allem bei zu wenig Licht, verliert die Pflanze die unteren Blätter. Man könnte dann den Stängel ausreissen, den blattlosen Teil abschneiden und den intakten Teil einfach wieder in den Boden stecken. Noch besser ist es jedoch, den verwur-
zelten Stiel im Boden zu belassen, ihn 2 Cm über dem Grund abzuschneiden und auf neue Triebe zu warten. Auf genügend Licht achten.

Anubias barteri (Barters Speerblatt) Bild
Herkunft Westafrika. Feste, bis zu 40cm langsam wach-
sende Pflanze. Mehrere Varietäten werden angeboten. Das Exemplar im Bild wurde auf ein Holzstück gebunden, von wo aus lange Wurzeln in den Boden reichen. Gute Düngung ist notwendig. Meine Skalare benützen sie gern als Laichablage.  Wasser: 22 - 28°C. KH 2 - 15.
   
Düngung: Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Flüssigdünger "florena" von sera gemacht. Von billigen Produkten bin ich abgekommen. Jetzt gedeihen die Pflanzen prächtig. Gezielte Düngung erreicht man mit den Tabletten sera "Florenette A". Diese werden zu den Wurzeln gesteckt. 50 Tabletten kosten in der Schweiz unanständige sFr. 20.90. Ebenfalls wachstumsanregend wirken die Tabletten sanoplant von "Hobby". Diese enthalten wichtige Nährstoffe und sollen sogar CO2 abgeben.